Zwangsvollstreckung gegen Ryanair eingeleitet

Presse-Mitteilung

Hamburg, 30. Dezember 2016

Die Fluggesellschaft Ryanair weigert sich trotz gerichtlicher Anordnungen Entschädigungen für verspätete Flüge zu zahlen. Deshalb hat jetzt der Fluggast-Sofortentschädiger EUflight die Zwangsvollstreckung gegen die Airline eingeleitet und Pfändung beantragt.

EUflight hatte bereits im Oktober vor dem Amtsgericht Köln (AZ: 113 C 381/16) die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Ryanair gekippt, in denen den Fluggästen die Abtretung ihrer Forderungen bei Flugverspätung oder -annullierung verboten wird. Daraufhin war die Airline dazu übergegangen, trotz Kenntnis von Abtretungserklärungen, Fluggäste direkt zu entschädigen. Auch dieser Trick wurde von EUflight gestoppt (AG Bühl, 3 C 280/16). Nun verzögert Ryanair Zahlungen mit dem Hinweis auf den „großen Arbeitsrückstand in der Bank-Abteilung“.

EUflight, Deutschlands Marktführer im Bereich Fluggast-Sofortentschädigung, hat mittlerweile Entschädigungen an einige hundert Ryanair-Kunden ausgezahlt. EUflight-Geschäftsführer Dr. Lars Watermann: „Ryanair befindet sich offensichtlich im Blindflug, ansonsten würde man mit Nachdruck daran arbeiten, Fluggäste künftig als Kunden zu behandeln oder die eingeräumten Defizite in der internen Bank-Abteilung zu beheben. Wir werden gegen die Blockadehaltung von Ryanair im Sinne des Verbraucherschutzes konsequent vorgehen und sind überzeugt, auch alle anstehenden Gerichtsverfahren gegen die Airline zu gewinnen.“

 


 

Über EUflight.de:

Im Juli 2015 hat EUflight.de mit der Fluggast-Sofortentschädigung ein neues Marktsegment geschaffen. Fluggäste müssen nicht – wie bei herkömmlichen Fluggastportalen – monatelang auf das Ergebnis der Inkasso-Bemühungen warten, sondern erhalten ihre Ausgleichszahlung innerhalb von 24 Stunden nach Annahme unseres Angebots. Das Besondere für den Verbraucher ist: Auch wenn EUflight.de den Anspruch gegen die Fluggesellschaft nicht durchsetzen konnte, kann der Fluggast die ausgezahlte Entschädigung behalten. Die Service-Gebühr beträgt 35% zzgl. MwSt. und wird für allfällige Anwalts- und Gerichtskosten, Kundenservice und Marketing verwendet.

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